NEW INNOVATION – Die digitale Transformation erfordert funktionierende (digitale) Geschäftsmodelle

Autor: Dr. Dietmar Fischer

Derzeit unterliegen die Märkte einer noch nie dagewesenen rapiden Veränderung. Der technologische Wandel eröffnet durch eine erhöhte Automation und Digitalisierung für viele Unternehmen neue Chancen. Erfolgreiche Organisationen werden sich diesem Wandel anpassen und zukünftige Trends erkennen. Es gilt, die bisherigen Produkte und Dienstleistungen, sowie die ganze Geschäftstätigkeit neu zu denken. Ohne ein funktionierendes, digitales Geschäftsmodell wird es nicht mehr gehen. Bestehende Geschäftsmodelle zu analysieren, den Erfolg zu quantifizieren und Zukunftsaussichten zu hinterfragen.

Die im Unternehmen verankerten Geschäftsmodelle müssen wiederkehrend optimiert und verbessert werden, gerade bei sich ändernden Rahmenbedingungen und volatilen Markt­erfordernissen. Während die Adaption von Geschäftsmodellen aus naheliegenden Branchen noch vergleichsweise einfach vonstatten geht, sind radikal neue Ansätze, die gleichzeitig Geschäftsmodelle und Technologien verändern, nur schwer zu generieren und entsprechend herausfordernd in der Umsetzung.

Durch eine zunehmende Automatisierung ergibt sich eine neue Perspektive für produzierende Unternehmen, die wie ein Katalysator wirkt und diejenigen Unternehmen bevorzugt, die ihre Prozesse und Strukturen innerhalb der Organisation, sowie im Kontakt mit den Kunden digital abgebildet haben.

Die (Weiter-)Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells – Hierbei lässt sich ein Zielbild für ein neues Geschäftsmodell in zwei Phasen entwerfen. Dabei wird die Richtung aufgezeigt, in die sich das Unternehmen entwickeln muss, um auch zukünftig erfolgreich am (heimischen) Markt zu bestehen.

In der ersten Phase werden mittels eines Workshops neue Ideen kreiert. Dabei erfolgt die Ideenfindung anhand zuvor festgelegten Herausforderungen, relevanten Trends, aber auch ganz frei ohne Vorgaben. Entscheidend ist hierbei, dass der Ideengebende die Möglichkeit erhält, seine Idee im Prozess zu treiben und selbst zu verwirklichen, in jedem Fall aber eine transparente Nachverfolgbarkeit der Ideen existiert.

In der zweiten Phase werden die Umwelt und deren erwartete Veränderung in Form eines trendbasierten Steuerungsinstruments (Forecast) skizziert und in ein Portfolio eingeordnet. Somit erfolgt eine Indikation über den Zustand der Geschäftsmodelle und deren erwartete Zukunftschancen. Auf Grundlage des technologischen Forecast-Modells mittels Szenariotechnik ensteht das Zukunftsbild für das Unternehmen und es werden Handlungsfelder festgelegt.

Sie wollen mehr erfahren? Wie Sie neue Geschäftsmodelle entwickeln und innovative, digitale Geschäftsmodelle richtig umsetzen – Sprechen Sie uns gerne an.